Amelia Moore ist ein aufstrebendes Talent in der Boxwelt, doch sie betont, dass sie viel mehr ist als nur eine Kämpferin. Als Absolventin der Oxford Hills Comprehensive High School hat sie sich zum Ziel gesetzt, andere zu inspirieren und zu unterstützen.
„Ich bin stolz darauf, ich selbst zu sein“, äußerte Moore. Sie ermutigt andere, ihre Einzigartigkeit zu umarmen. „Sei verrückt. Sei einfach du selbst.“
Im März erreichte die in Norway geborene Moore einen bedeutenden Meilenstein, indem sie ihren ersten Titelgürtel gewann und die Kanadierin Bonnie Hunter in einer einstimmigen Entscheidung um die Lightweight-Meisterschaft der North American Boxing Federation (NABF) besiegte.
Während des Kampfes in Massachusetts zog sich Moore in der siebten Runde einen Bruch der rechten Hand zu. Nach der Operation berichtete sie, dass alles „perfekt gelaufen“ sei und sie innerhalb einer Woche ohne Gips war. Seitdem hat sie auf eine abnehmbare Schiene umgestellt und im April mit der Physiotherapie begonnen.
Über ihre Boxfähigkeiten hinaus baut Moore eine erfolgreiche Kommentatorenkarriere bei der Team Boxing League auf, wo sie in diesem Jahr für 28 Auftritte eingeplant ist. Nachdem sie zuvor für die Liga gekämpft und den Titel „Rookie of the Year“ gewonnen hatte, wechselte sie 2025 nach einer Nasenverletzung, die sie zwang, eine Pause vom Kämpfen einzulegen, zur Kommentierung.
Moore äußert den starken Wunsch, nicht nur für sich selbst erfolgreich zu sein, sondern auch um anderen Möglichkeiten zu schaffen. „Ich möchte, dass die Leute auf mich aufmerksam werden“, teilte sie Maine’s Total Coverage mit. Sie betont die Bedeutung, die Kontrolle über die eigenen Erfahrungen im Leben zu übernehmen, und erklärt: „Das Leben ist herausfordernd, aber auch schön.“
Als eine der am schnellsten aufsteigenden Stars im Frauenboxen gilt, ist Moore derzeit von der WBC auf Platz 16 und von der WBO auf Platz 2 in ihren Gewichtsklassen eingestuft. Ihr jüngster Sieg bringt sie näher an eine Chance auf den Weltmeistertitel, ein Ziel, das sie trotz ihrer kürzlichen Verletzung, die sie nur um einen geplanten Kampf zurückgeworfen hat, erreichen möchte. Sie plant, ihren NABF-Titel im August im Encore Casino in Boston zu verteidigen.
Mit 36 Jahren wurde Moore Ende 2024 Profi, nachdem sie sich schon früh über einen Kampfsportkurs in einem Nachmittagsprogramm in Oxford Hills für den Sport begeistert hatte. Sie besuchte kurz die U.S. Naval Academy in Maryland, bevor sie aus persönlichen und medizinischen Gründen aufhörte.

