Corentin Jouault entdeckte eine 98 Millionen Jahre alte Wespe und benannte sie nach dem McLaren-Fahrer Oscar Piastri, berichtet Motorsport.com. Das Fossil wurde in Bernstein in Myanmar gefunden. Jouault, ein Forschungsstipendiat der Universität Oxford, beschrieb die Wespe in einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung.
Was geschah
Corentin Jouault identifizierte zusammen mit seinen Kollegen Professor Di-Ying Huang und Professor Celso O. Azevedo die neue Wespenart als Teil der Gattung Lancepyrinae mit dem Namen Gwesped piastrii. Diese Benennung erfolgte, nachdem Jouault scherzhaft versprochen hatte, Piastri während einer Diskussion über die Formel 1 zu ehren. Er sagte: „Ich feuere ihn seit seiner Rookie-Saison an. Ich bewundere sowohl sein Fahrkönnen als auch seine ruhige, professionelle Haltung.“
Das Fossil stellt einen bemerkenswerten Fund aus der Kreidezeit dar. Jouault, der sich auf Wespen spezialisiert hat, beschrieb den Prozess der Entdeckung dieses seltenen Exemplars in China und bemerkte: „Wir führten eine detaillierte taxonomische Studie durch… Je mehr wir es studierten, desto klarer wurde, dass dieses Exemplar zu einer völlig ausgestorbenen Linie aus der Zeit der Dinosaurier gehörte.“ Die Veröffentlichung, die diesen Fund beschreibt, erschien in der Juniausgabe von Palaeoworld.
Warum es wichtig ist
Die Benennung einer neuen Art spiegelt sowohl einen akademischen Erfolg wider als auch die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Popkultur. Diese einzigartige Hommage an einen aktiven Formel-1-Fahrer hat sowohl in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch bei Motorsportfans erhebliche Aufmerksamkeit erregt und das Interesse an der Paläontologie gefördert.
Hintergrund
Am 20. Mai 2026 sprach Jouault während Gesprächen mit Kollegen über die Benennung einer Art zu Ehren von Oscar Piastri. Kurz darauf entdeckte er das Wespenfossil während seiner Forschung in China. Der Fund symbolisiert die Verbindung von wissenschaftlichem Streben und persönlicher Leidenschaft.
Was kommt als Nächstes
Jouaults laufende Forschung könnte weitere Entdeckungen hervorbringen, aber er äußerte Unsicherheit darüber, zukünftige Arten nach F1-Fahrern zu benennen. Sein jüngster Ruhm hat das Interesse an seinen Funden und das Potenzial für weitere Arten, die in seinem Bereich entdeckt werden, geweckt.

