Aryna Sabalenka sagte laut The Guardian, dass sie „mit Tennis aufhören“ wollte, nachdem sie eine schockierende Niederlage erlitten hatte. Die Weltranglistenerste verlor am 27. Mai 2026 im Viertelfinale der French Open gegen die an Nummer 25 gesetzte Diana Shnaider in einem von Spannung und unerwarteten Wendungen geprägten Match.
Was ist passiert
Aryna Sabalenka erlebte eine ihrer schlechtesten Leistungen und verlor 10 Spiele in Folge auf dem Weg zu einer 3-6, 7-5, 6-0 Niederlage gegen Diana Shnaider. In der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sie ihre Gefühle und sagte: „Keine Gedanken, keine Emotionen. Ich möchte jetzt einfach mit Tennis aufhören.“ Dies markierte einen bedeutenden Wendepunkt in ihrer Karriere, angesichts ihrer bisherigen Konstanz.
Anfangs führte sie mit 6-3, 4-1 und war nur zwei Punkte vom Sieg entfernt, doch Sabalenka brach unter Druck ein. „Mental bin ich in ein sehr tiefes, dunkles Loch gefallen“, gab sie zu. Shnaiders Leistung stach im Gegensatz dazu hervor und zeigte ihre Fähigkeit, Sabalenkas Schwächen auszunutzen. Dieser Sieg markierte Shnaiders erstes Halbfinale bei einem Grand Slam.
Warum es wichtig ist
Die Auswirkungen von Sabalenkas Niederlage sind erheblich, da sie als Favoritin galt, ihren ersten French Open-Titel zu gewinnen. Ihr Kampf, in entscheidenden Momenten die Fassung zu bewahren, insbesondere nach einer vorherigen Niederlage im Finale, wirft Fragen zu ihrer mentalen Stärke in hochkarätigen Situationen auf. Das Match verdeutlichte, wie stark Druck die Dynamik eines Wettbewerbs verändern kann.
Hintergrund
Am 7. Juni 2025 erlitt Sabalenka eine herausfordernde Niederlage gegen Coco Gauff im Finale der French Open, was ihren anhaltenden Kampf mit Nerven in entscheidenden Matches zeigte. Ihre Leistung in den früheren Runden des Turniers 2026 schien stabil, doch ihr Zusammenbruch im Viertelfinale steht im starken Kontrast zu ihrem bisherigen Erfolg.
Wie geht es weiter
Diana Shnaider trifft im Halbfinale am 30. Mai 2026 auf Maja Chwalinska, während Aryna Sabalenka sich mental neu aufstellen muss, um sich auf zukünftige Wettbewerbe vorzubereiten.

