Washington überarbeitet die US-Öl- und Gasstrategie unter der Führung von Präsident Donald Trump, berichtet The Motley Fool. Der neue Ansatz umfasst Maßnahmen zur Verkürzung der Genehmigungsfristen, Aufhebung von Moratorien und zur Beschleunigung von LNG-Terminals und Exporten.
Was ist passiert
Trumps überarbeitete Agenda “bohren, Baby, bohren” zielt darauf ab, die inländische Öl- und Gasproduktion erheblich zu steigern. ExxonMobil (NYSE: XOM) steht an der Spitze dieses Wandels mit erheblichen Investitionen und einer aggressiven Pro-Öl-Strategie. Das Unternehmen verdoppelte seine Produktion im Permian Basin nach der Übernahme von Pioneer Natural Resources für 60 Milliarden Dollar im Jahr 2024 und erwarb über 1,4 Millionen Netto-Acres an Bohrvorräten.[2]
ExxonMobil erwartet bis 2030 zusätzliche Einnahmen in Höhe von 25 Milliarden Dollar, mit einem prognostizierten Überschuss von 145 Milliarden Dollar bei einem durchschnittlichen Ölpreis von 65 Dollar pro Barrel. In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen fast 150 Milliarden Dollar an seine Aktionäre zurückgegeben und die Dividenden 43 Jahre in Folge erhöht, während es kontinuierlich Aktien zurückkauft.
Warum es wichtig ist
Die sich verändernde Energielandschaft bietet erhebliche Investitionsmöglichkeiten, insbesondere für Aktien, die eng mit den Energiepolitiken der aktuellen Regierung verbunden sind. Der Kauf von ExxonMobil ist eine Wette auf die Zukunft der US-Energie-Dominanz und günstige staatliche Vorschriften im Öl- und Gassektor.[1]
Hintergrund
Am 5. Februar 2025 unterzeichnete Präsident Trump die Exekutive “Freisetzung amerikanischer Energie”, die die Biden-Ära Pause bei LNG-Exportgenehmigungen beendete. Diese Anordnung ermöglichte es Cheniere Energy (NYSE: LNG), die Kapazität seines LNG-Terminals in Corpus Christi zu erweitern und seine Position als größter LNG-Produzent in den USA zu festigen.
Was kommt als Nächstes
In die Zukunft blickend erwartet Cheniere einen erheblichen distributierbaren Cashflow von 4,75 bis 5,25 Milliarden Dollar für 2026, angetrieben durch laufende Erweiterungen. ExxonMobil und GE Vernova (NYSE: GEV) sind ebenfalls gut positioniert, um von der anhaltenden Unterstützung für die Infrastruktur und Produktion von Erdgas zu profitieren.[3]

