Alexander Blockx hat sich laut The New York Times beim Stolpern über eine Plane den Knöchel verstaucht.
Was ist passiert
Der 21-jährige Belgier, der auf Platz 37 der Weltrangliste steht, verletzte sich am 27. Mai 2026 beim Training im Pariser Jean-Bouin Club. Er verstauchte sich den Knöchel während einer Einheit mit dem Brasilianer João Fonseca, was zu seinem Rücktritt aus dem zweiten Rundenspiel der French Open gegen den an 8 gesetzten Alex de Minaur führte.
Nach dem Vorfall äußerte Blockx seinen Unmut in den sozialen Medien und sagte: „Leider habe ich während des heutigen Trainings ein Knacken in meinem Knöchel gehört, als ich ihn dank der ‚wirklich notwendigen‘ Abdeckungen am hinteren Platzbereich verstaucht habe.“ Sein Trainer, Ruben Bemelmans, bestätigte, dass das Team eine Entschädigung in Betracht ziehen würde, da es an Warnhinweisen zu den Planen fehle.
Bemelmans kritisierte die Notwendigkeit der Planen und sagte: „Es sollte eine Lösung dafür geben, denn die Plätze sind sehr eng.“ Er fügte hinzu: „Selbst wenn man sich den Matchplatz ansieht, sind die viel viel größer.“
Warum es wichtig ist
Die Sicherheit der Trainingsplätze bei großen Turnieren ist entscheidend für das Wohlbefinden der Spieler. Vorfälle wie der von Blockx werfen Bedenken hinsichtlich unzureichender Sicherheitsmaßnahmen auf und können die Teilnahme der Spieler beeinträchtigen. Spieler haben Sicherheitsprobleme an den Jean-Bouin-Plätzen gemeldet, was die Aufmerksamkeit auf die Logistik und Verantwortlichkeiten der Turniere erhöht.
Hintergrund
Am 20. Mai 2026 begannen die French Open inmitten laufender Diskussionen über die Sicherheit der Spieler. Frühere Vorfälle von Verletzungen im Zusammenhang mit Ausrüstung und Platzbedingungen haben Forderungen nach Verbesserungen laut werden lassen. 2017 verstauchte auch David Goffin, ein ehemaliger Teamkollege von Bemelmans, seinen Knöchel auf einer Plane bei Roland Garros.
Was kommt als Nächstes
Das Team von Blockx wird voraussichtlich Optionen zur Verfolgung einer Entschädigung prüfen, während die Französische Tennisföderation möglicherweise die von den Spielern geäußerten Sicherheitsbedenken vor dem Abschluss des Turniers ansprechen muss.
