Maja Chwalińska erreichte laut The New York Times das Finale der French Open. Die 24-jährige polnische Tennisspielerin schaffte diesen Meilenstein am 1. Juni 2026 in Paris, was ihren ersten Auftritt im Hauptfeld markiert und sie zur zweiten Polin macht, die in der Open Era das Halbfinale erreichte.
Was geschah
Chwalińska, die auf Platz 114 der Weltrangliste steht, besiegte die an Nummer 22 gesetzte Anna Kalinskaya mit 7-6(3), 6-3 und sicherte sich so ihren Platz im Halbfinale. Nach diesem Sieg setzte sie ihre Erfolgsserie fort und besiegte die 22-jährige Russin Diana Shnaider mit 7-6(4), 6-4, um das Finale zu erreichen. Chwalińska gilt nun als die am niedrigsten platzierte Finalistin der French Open in der Open Era.[1]
Ihr beeindruckender Lauf bei Roland Garros hat ihre Karriereeinnahmen erheblich gesteigert. Vor dem Turnier hatte sie 864.030 USD angesammelt, während ihre Leistung bei den French Open ihr 1.624.000 USD einbrachte. „Ich bin einfach sehr stolz darauf, dass ich die Ruhe bewahrt und diesen Satz gewonnen habe“, sagte Chwalińska nach ihrem Match gegen Kalinskaya.
Warum es wichtig ist
Chwalińskas Weg ist ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit im Angesicht von Widrigkeiten. Ihr jüngster Erfolg kommt, nachdem sie Verletzungen und psychische Gesundheitsprobleme überwunden hat, die ihre Karriere behinderten. Mit dem Erreichen des Finales repräsentiert sie eine neue Welle polnischer Talente, die in die Fußstapfen der viermaligen Meisterin Iga Świątek tritt.[2]
Hintergrund
Am 27. Mai 2026 hatte Chwalińska noch keinen Top-50-Spieler besiegt, was ihre anschließenden Siege besonders bemerkenswert macht. Ihre Kämpfe umfassten eine Knieoperation im Jahr 2022 und depressive Phasen, die sie zu einer Pause vom Sport zwangen. „Ich war einfach leblos, um ehrlich zu sein“, reflektierte sie über diese schwierige Zeit.[3]
Was als Nächstes kommt
Chwalińska wird am 3. Juni 2026 im Finale der French Open antreten, wo sie ihre Position unter den Tennis-Eliten festigen möchte, indem sie ihren ersten Grand-Slam-Titel gewinnt.

