Am 27. Mai 2026 eröffneten zwei Schüler in einer High School in Tacloban City, Philippinen, das Feuer und töteten drei Klassenkameraden, während mindestens 20 weitere verletzt wurden, berichtet NBC News.
Was geschah
Laut Polizei wurden die Verdächtigen im Alter von 14 und 15 Jahren nach der Schießerei an der San Jose National High School festgenommen. Der regionale Polizeichef Brig. Gen. Jason Capoy erklärte, dass 15 der 20 Verletzten Schusswunden erlitten hatten, darunter ein Schüler, der am Kopf getroffen wurde. Die Amokfahrt des Schützen löste Panik aus, wodurch andere aus Fenstern sprangen, um sich in Sicherheit zu bringen.
„Die Verdächtigen stürmten in zwei Räume, weil nach dem Schuss im ersten die Kinder in Panik gerieten und die Verdächtigen offenbar einigen Opfern in einen anderen Raum nachrannten“, sagte Capoy gegenüber Reportern. Die meisten der Toten und Verletzten waren weibliche Schüler. Die Polizei sicherte über 40 Hülsen vom Tatort.
Erste Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen angaben, gemobbt worden zu sein. Sie hatten keine Vorstrafen; ein Verdächtiger hatte sich eine 9-mm-Pistole von einer Tante, die Polizistin ist, besorgt, während der andere einen .38-Kaliber-Revolver verwendete. Es war nur ein Sicherheitsbeamter im Dienst, was es den Verdächtigen ermöglichte, bewaffnet in die Schule einzutreten.
Warum es wichtig ist
Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit an Schulen und zur Waffengewalt in den Philippinen auf, wo Schießereien seltener sind, aber dennoch eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Der Angriff hat Forderungen nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen in Schulen und anderen öffentlichen Räumen ausgelöst. Präsident Ferdinand Marcos Jr. betonte die Notwendigkeit gründlicher Ermittlungen und verstärkter Sicherheitsprotokolle.
Hintergrund
Am 20. Januar 2022 ereignete sich ein ähnlicher, wenn auch tödlicher Vorfall im Großraum Manila, bei dem ein mit Pistolen bewaffneter Mann während einer Abschlussfeier das Feuer eröffnete und drei Menschen tötete. Dieser Vorfall verdeutlichte die Risiken, die von Schusswaffen in den Philippinen ausgehen, wo unlizenzierte Waffen weit verbreitet sind.
Was kommt als Nächstes
Die Verdächtigen werden nach Abschluss der Ermittlungen an die Jugendhilfe übergeben, da sie minderjährig sind. Die Behörden fordern die Öffentlichkeit auf, Informationen bereitzustellen, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen, während die Sicherheitsverfahren landesweit überprüft werden.

